Masse

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Auszug [1]

... der Mensch bildet sich nicht von allein. Er ist auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen. Die Gemeinschaft sammelt für ihn die Erfahrungen und hebt sie für ihn auf. Aus diesem Erfahrungsschatz erfährt der Mensch sein Wissen. Selbstverständlich nimmt er an, daß dieses Wissen stimmt und eine globale Bedeutung hat.

Wie sieht es damit in Wirklichkeit aus?

Zugegeben, daß eine Fülle des gesammelten Wissens richtig ist. Aber es gibt trotzdem eine unvorstellbare Fülle von Wissen, das als vorbildlich angesehen wird; aber keinesfalls die WAHRHEIT bedeutet. Solange jedoch kein endgültiger Maßstab für das Wissen da ist, behält dieser Wissensvorrat jenen Ruf, der ihm zugedacht ist. Die Masse ist nicht in der Lage, an dem dargereichten Wissensgut zu zweifeln, noch etwas zu widerlegen.

  • Aus diesem Grunde ist das Urteil der Masse über viele Dinge nur ein Nachsprechen jener Ansichten, die in den Regalen verewigt worden sind.

Aber auch die Tagespresse und die vielen Neuerscheinungen auf dem geistigen Sektor sind mit Vorsicht zu behandeln. Da werden Ansichten publik gemacht, die nichts mit der WAHRHEIT und daher auch nichts mit dem Fortschritt zu tun haben. Die Kritik der Masse ist völlig unzulänglich und es gibt keine Zuverlässigkeit für das, was die Mehrheit der Menschen für richtig hält.

Wohlgemerkt:

  • Die Masse wird informiert, aber sie wird in vielen Punkten wichtigen Wissens völlig falsch orientiert. Damit wird die eigene Meinung des Menschen stark beeinflußt.

Nun macht man aber den Fehler, das anerzogene Urteil der Mehrheit als Beispiel für die Richtigkeit hinzustellen, damit der abseits stehende Mensch überzeugt werden soll, daß die WAHRHEIT nur da zu finden ist, wo die Volksmenge oder sogar die ganze Menschheit zustimmt. Für das Wissen auf allen Gebieten der Naturwissenschaft und der Theologie gibt es keinen endgültigen Mehrheitsbeschluß. Was die Masse sagt, ist in diesen Belangen nicht in allen Punkten objektiv. In diesen Fällen ist es gar nicht notwendig, die Masse zu befragen, es genügt, wenn man auf das Bildungsmaterial zurückgreift.

  • Das Bildungsmaterial ist mit der Kritik der Masse absolut identisch und nur einige Außenseiter, die logisch denken, sind davon ausgenommen.

Aus diesem Grunde wird die Masse durch die modernsten Erfindungen und Medien der Publikation beeinflußt. Die ganze Aktion gleicht einer geistigen Massenimpfung. Der Impfstoff in Form von festgelegten Meinungen wird in die Menschen eingepflanzt. Es handelt sich hauptsächlich um Wissensgut, das über das Fassungsvermögen und die Selbstkritik des Normalbürgers weit hinausgeht.

Wenn die Massenimpfung dieser Art abgeschlossen ist oder sonstwie erfolgreich war, weist man auf das Urteil der beeinflußten Volksmenge oder größerer Gruppen hin, indem man betont, daß die Mehrheit dieser Ansicht sei und demnach diese Meinung eine allgemeine, unabänderliche Wahrheit darstelle. ...


siehe auch:

Auszug [2]

... der Mensch richtet sich nach seinen Mitmenschen. Er bildet seine Meinung nach der Masse und gibt dieses Resultat dann als seine eigene Meinung aus. Mithin ist seine eigene Meinung nur die Ansicht, die er sich über das Verhalten der Masse gebildet hat. Wenn man das Verhalten der breiten Masse als gütigen Maßstab anlegen will, bildet sich die Masse aus Einzelindividuen, die alle den gleichen Standpunkt aus dem Verhalten der Masse gewonnen haben.

  • Durch diese Tatsache kann eine wirkliche Einzelmeinung kaum durchdringen, sie erstickt in der Masse. Kein einzelner Mensch kann zu den höchsten ERKENNTNISSEN kommen. Er wird auf einen unvorstellbaren Widerstand stoßen, da er, selbst mit der größten WAHRHEIT, nicht akzeptiert wird.

Um diese Masse zu durchstoßen, kann nur ein großer Name helfen. Doch wo soll ein großer Denker den Namen hernehmen, wenn er noch keinen hat? Intuitiv berufen sich daher viele Menschen auf einen Namen, der längst der Vergangenheit angehört. Es heißt dann: Napoleon oder Sokrates hat gesagt... und keiner kann das nachprüfen!




Jedenfalls kann ich Euch sagen, daß Ihr Euch nicht nach dem Urteil der Masse richten könnt. Die Masse ist kein Maßstab für die goldene Mitte, die man als "normal" bezeichnet.

  • Die Masse verhält sich keinesfalls normal, sondern sie steht in Wirklichkeit weit unter dem Durchschnitt.

Um zu erkennen, was normal ist, muß der Mensch zuerst einmal erkennen, welche Stellung ihm die Schöpfung zugedacht hat. Vor allem muß er wissen, daß sein Leben universell ist, das heißt, daß sein Leben mit seinem Bewußtsein den irdischen Tod überlebt. Da die Masse gerade in diesem wichtigen Punkt völlig falsch unterrichtet ist, so kann sie sich auch unmöglich normal verhalten.

  • Normal kann nur das sein, was dem GÖTTLICHEN PRINZIP nicht widerspricht, im besonderen, was der allgemeinen, fortschrittlichen Entwicklung nicht schadet.

Um Euch ein einziges Beispiel anzuführen:

Die Menschheit raucht Gift! - Soll man nun, auf Grund dieses allgemeinen Verhaltens annehmen, daß dieses gefährliche Laster normal ist, weil es so viele tun?

  • Der Mensch, der sich nach dem Verhalten der Masse orientiert, kommt in seiner geistigen Entwicklung nicht einen Schritt vorwärts. Er muß seinen eigenen Weg gehen, den Weg der WAHRHEITSSUCHE. Doch diesen Weg kann er nur finden, wenn er die göttliche SCHÖPFUNG voll akzeptiert.


siehe auch:

Auszug [3]

Frage : Viele Menschen werden zu negativer Verhaltensweise gezwungen, d. h., sie müssen mitmachen, wenn sie existieren wollen. Was sagst Du dazu?

ARGUN : Diese Menschen machen alles mit, weil sie aus Egoismus kein Opfer bringen wollen, denn das Nichtmitmachen verlangt einen Verzicht. Sie wehren sich nicht dagegen und dann ist es zu spät. Sie passen sich häufig ohne jede eigene Überlegung an die Meinung anderer an. Das ist falsch, denn sie vergessen, die Meinung der anderen zu überprüfen. Daher kommen sie auch nicht mehr aus dem Irrtum heraus, obgleich sie spüren, daß etwas nicht stimmt.

Der Mensch fördert leider das Negative zu stark und in jeder Weise. Das Positive hat selbstverständlich eine eigene Kraft. Doch das Negative besitzt diese Kraft nur in Verbindung mit der Masse. Das ist ein Problem, und daher sind die Gruppen- und Parteibildungen so gefährlich.



Quellen (Protokolle)

  1. MFK-Menetekel: Unsere Belehrungen für Euch (Seite 36), Download
  2. MFK-Menetekel: Unsere Belehrungen für Euch (Seite 15), Download
  3. MFK-Menetekel: Politik, für wen? (Seite 43), Download




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