Reue

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Auszug [1]

Die Wandlung der menschlichen Seele zum Guten hin ist unbedingt von der Reue abhängig. Reue heißt jedoch, daß dem Menschen seine Sünden leid tun.

  • Reue heißt Einsicht.

Wie sieht es aber grundsätzlich mit der menschlichen Reue aus?

Ein Mensch sündigt, bis er zu einem Punkt gelangt, an dem er sich über seine Sünden ernste Gedanken macht. Zu den Sünden zählen auch die Schäden, die man seinem eigenen Körper durch einen falschen Lebenswandel zufügt. Wenn die INNERE STIMME des Guten in ihm siegt, so beginnt der einsichtige Mensch seine Taten zu bereuen. Er sagt sich also, daß seine Handlungen nicht richtig waren. Er vergißt jedoch, daß auch die Gedanken zu jenen Taten gehören, denn sie sind der Ursprung seiner Taten und in den Kosmos „eingraviert“.

Gewöhnlich sagt der Mensch: "Ich bereue alle meine Sünden." Aber es bleibt bei diesen Worten, denn er hofft aufgrund falscher Kirchendogmatik, daß das vollauf genügt, um Vergebung seiner Missetaten zu erlangen.

Wir wissen allzugut, daß die Selbsterlösung von den großen christlichen Kirchen zurückgewiesen wird. Die Kirchen bieten eine leichtere Art der Erlösung an, die jedoch nichts mit der WAHRHEIT zu tun hat. Wer auf dieses gefährliche Dogma hereinfällt, der bleibt so, wie er ist.

Nun, man will es dem Erlösungsbedürftigen nicht ganz so leicht machen, deshalb fordert man von ihm eine entsprechende Buße. Doch der Mensch ist nicht bußfertig, wenn es darum geht, von seinen Sünden und Lastern zu lassen. Er möchte diese lieber behalten – und dafür lieber einen Geldbetrag opfern, den er, ohne eine Not heraufzubeschwören, gut entbehren kann. Er sucht also den allerbequemsten Weg der Erlösung, ohne sich im geringsten zu ändern. Hier verwechselt der Mensch die echte Reue mit einer Bezahlung für die Vergebung.

  • Eine Vergebung der Sünden kann sich kein Mensch auf diese Weise erkaufen. Es sei denn, daß das sich selbst auferlegte Opfer so groß ist, daß er selbst mit einer echten Not zu kämpfen hat.

Doch wer wäre dazu bereit?

  • Ein anderer Weg der Erlösung besteht darin, daß der Sünder auf alle seine Laster und Sünden verzichtet und sich mit allem Nachdruck bemüht, sich völlig in einen neuen Menschen zu verwandeln. Dieser Weg ist im ANGESICHT DES HERRN der beste.

Doch wer ist dazu wirklich bereit?

Ihr seht also, liebe Freunde, daß die Reue nicht mit einigen Worten zustande kommt.

  • Reue ist kein Versprechen, sondern eine Änderung im ganzen Verhalten und Denken des Menschen.
  • Echte Reue ist ein sichtbarer Beweis, daß man sich zum Guten gewandt hat.
  • Aus der Reue entspringt die Nächstenliebe und zugleich die LIEBE zu GOTT.

Es gibt aber auch Menschen, welche glauben, daß es genügt, wenn sie öffentlich zugeben, daß ihre Lebensweise nicht richtig ist. Diese öffentliche Beichte ist ohne jeden Einfluß auf eine christliche Vergebung.

  • Es bedarf überhaupt keiner Selbstbezichtigung, noch einer Beichte, wenn der Mensch bereits alle Anstrengungen gemacht hat, sich zu bessern!

Es ist aber ein ebenso großer Irrtum, wenn man glaubt, daß man besser sei, als seine Mitmenschen. Die Geistige Welt erkennt am Menschen Fehler, welche im Diesseits unerkannt bleiben!

  • Um in seiner Entwicklung möglichst sicher zu gehen, empfiehlt es sich stets zu überlegen, wer den Nutzen von allen geplanten Vorhaben haben wird. Entweder hat die göttliche WELT einen Nutzen davon, oder die dämonische Welt wird vom Menschen bewußt oder unbewußt unterstützt!


zum kompletten Kapitel: Die Reue

Auszug [2]

BUSSE TUN HEISST: SICH BESSERN! - ICH ERWARTE VON EUCH KEINE TRAUER, SONDERN FREUDE!


siehe auch:


Quellen (Protokolle)

  1. MFK-Menetekel: Sünde und Gerechtigkeit (Seite 21-22), Download
  2. MFK-Menetekel: Der Schöpfer (Seite 66), Download




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